Freitag, 28. September 2012

Neues vom Radies NATIONAL

Liebe Freunde des gepflegten Gärtnerns,

natürlich vermisst Ihr unsere ständigen Updates - aber aus bekannten Gründen wurde das Bloggen während den letzten Wochen ein wenig "vernachlässigt" :)

Nun ja, aber ich möchte Euch natürlich nicht vorenthalten: Das Radies National entwickelt sich prächtig und ist nicht scharf im Abgang. Und hier ein Bild der Prachtskerle:

Das Radie "National". Prächtig wie es sein soll :)

 Die weissen Radieschen sind auch super lecker (wie kleine Rettiche) und das Monsterradies ist derzeit noch ein Zwerg ... Updates folgen.


Samstag, 25. August 2012

Teufelsfeuer

Grossspuriger Titel mit wenig Inhalt. Aber unsere spät gezogene Chili hat endlich eine Blüte produziert und weitere sind schon am Folgen. Es handelt sich um eine schnöde "Thai-Chili" (Capsicum frutescens) wobei die Blüten wunderschön sind (Samen aus einer Asia-Laden-Chili gekratzt). Jetzt nur noch ein bisschen bestäuben und ev. können die Teufelsdinger im Oktober geerntet werden:

Blüte der Thai-Chili (Capsicum frutescens)

Freitag, 24. August 2012

Ri-Ra-Rande (oder die gemeine Rote Beete einmachen)

Rande oder Rote Beete (mit einem oder 2 "e"'s) hoppeln durch unseren Garten. Nun fix ein Paar der Kugeln erlegt und in Erinnerung an Lothar's leckere eingemachte Randen mit Zwiebeln mich auf die Suche nach Rezepten gemacht. Schlussendlich habe ich dann mein eigenes Rezept zusammengebraut :)

Wie von einem anderen Stern ... die gemeine Rande

Was brauchen wir:

  • Randen (Grösse: mittlerer Boller)
  • Zwiebel (je Rande eine)
  • Kräuterweissweinessig
  • Zucker
  • Senfkörner
  • Lorbeerblätter
  • Pimentkörner
  • Nelke
  • Einmachgläser
Wir drehen (!) das Kraut von der Rande ab und werfen sie in einen Topf mit heissem, leicht gesalzenem Wasser (habe ein Lorbeerblatt und 2-3 Pimentkügelchen schon zugegeben, wichtig ist, dass die Rande gedeckt ist). 50 Minuten köcheln lassen (also nicht volle Pulle sprudeln). Gegen Ende der Kochzeit die Rande mit einer Gabel piesacken und testen ob dem eigenen "Gusto" nach genügend weich.

Währendessen ziehen wir die Zwiebeln über den Gemüsehobel (sehr dünne Scheiben) und mischen das ganze mit dem Kräuteressig (ein Liter bei mir). Geben etwas Zucker dazu und kochen das ganze leicht auf und lassen es ziehen.

Dann, Rande raus (in ein Sieb) und sofort unter kaltes Wasser halten (erleichtert das Schälen). Leicht abkühlen lassen und dann in einem Trog mit kaltem Wasser die Rande per Hand schälen (die Haut lässt sich super easy abschuppern) - wir brauchen auch keine Handschuhe (die Dinger färben unter Wasser nicht). Dann wird die Rande geschnitten, gewürfelt oder was auch immer.

Wir packen eine Chili (Boden), genügend Randen, ein viertel TL Senfkörner, 1 Lorbeerblatt, 1 Nelke und 1 Pimentkorn in ein Einmachglas:

Alles in ein ein Glas gepackt (Chili unten, nicht sichtbar) ...
Wir kochen den Zwiebelessig auf und packen mit Hilfe einer Gabel die Ringe ins Glas (bis zum oberen Rand):

... lecker Zwiebelchen oben drauf
Dann mit dem kochenden Essig randvoll auffüllen und Deckel sofort verschliessen und Glas auf den Kopf stellen.

Das wars auch schon, wir lassen das Ganze 2-3 Wochen ziehen und testen dann das erste Glas :)

Mittwoch, 22. August 2012

Die feine englische Art

Heute etwas für die Feinschmecker unter Euch. Beim Nachbarsgarten vorbei geschlichen und anerkennde Worte zur prachtvollen Minze gemacht und Schwupsti-Wups durfte ich auch schon ernten. :)

Aber wieso? Nun, wir haben in 2 Tagen Besuch und wollten unsere feine indische Küche offerieren und da dürfen Poppadoms (Original Madras - steht auf der Packung)  mit verschiedenen Chutneys natürlich nicht fehlen.

Nun, die Englandkenner gähnen jetzt müde, aaaaaber hier in der kleinen Schweiz ist es schwieriger an gutes Minzchutney (aka Minzsauce) zu gelangen. Also Minze geschnorrt und Topf angeworfen. Super simpel und super einfach. Wir brauchen:

  • Minze (haha, wer hätte das gedacht)
  • ca. 125ml Malzessig (schnöder Weissweinessig geht allemale und macht das Ding noch ein wenig saurer)
  • 2 EL weisser Zucker
  • Salz
  • Topf, Moulinette

Minze, Salz, Malzessig (und nach Gusto ein wenig Zucker)


Wir pflücken die Blättchen von den Stengeln (war ein wenig mühsamer, da die Minze schon teilweise geblüht hat und ich die Blüten NICHT mit verarbeitet habe) und geben das ganze zum Häckseln in die Moulinette:

Vorher

Nachher :)
Währenddessen den Essig und den Zucker aufköcheln, die gehäckselte Minze beigeben, umrühren und das ganze 20min bei kleiner Flamme zugedeckt köcheln lassen (let simmer). Mit ein wenig Salz abschmecken.

Let simmer for 20 minutes :)
Im Anschluss das ganze in ein sauberes Glas abfüllen und abkühlen lassen (danach ab in den Kühlschrank).

Voila!

Ok, die Dekorationsexperten unter uns schütteln jetzt abschätzig den Kopf, aber ein anderes Glas war nicht zur Hand. Der Pragmatiker: Die Sauce wird übermorgen sowieso weiter verarbeitet (Rezept folgt ev.)! Aber eines kann ich sagen, die Sauce schmeckt suuuuuper lecker.

Und weil es noch Reste hat, wird mit den verbleibenden Blättern und Kraut ein kleines Teechen gekocht. Soll mal einer sagen, dass wir Reste einfach achtlos wegschmeissen.

Mit dem Rest ein kleines Minzeteechen gekocht. Super während diesen heissen Tagen.

Und das noch ein Bild vom Minzebeet ;)

Die Minze, leider schon grösstenteils blühend. Die Geschmackintensität nimmt ab, aber ich finde die Sauce noch immer suuuuper minzig.




Operation Eiszapfen

Jahaaa, der Radies ist derzeit mein Lieblings-Setz-Objekt und zu unseren Nationalen haben sich auch noch ein paar Radieschen (wir beachten dieses Mal das Wort Radieschen) der Sorte Eiszapfen gesellt:

Der Radies "Eiszapfen"; ein Prachtradies
Gestern bei Coop entdeckt und heute gleich unter die Erde gebracht.

Währendessen sind die Nationalen schon am spriessen (oder schiessen?). Es folgen weitere Berichte ;)

Montag, 20. August 2012

Live View @33 Degrees Celsius

Mal ein kleiner Test mit der tollen neuen Kommunikationstechnik. Also Livebilder aus der Sommerhitze:

So wirklich will das Programm nicht :( naja, die Bildunterschriften werden noch nachgeliefert ... Aber die Kiste darf schon bewundert werden.



Brokkolant ;)

Soooo, es ist soweit. Die Hitzewelle beschert starkes Wachstum und (hoffentlich) auch reichlich Ernte. Der erste Brokkoli wird heute geerntet und im Steamer schonend gegart. Die anderen 7 Pflanzen scheinen auch reichlich Ernte zu versprechen. Eine Gefahr stellt das heisse Wetter aber - der Brokkoli schiesst (uh, womöglich Krieg zwischen dem Radies "National" und dem Brokkoli?):

Hmmmm, lecker Brokkoli :)